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Über Berlin flog ein Storch, und in Steglitz kam mitten in der Nacht ein kleines Mädchen zur Welt.

Während die Eltern ins Krankenhaus eilten, waren Familie und Freundeskreis verreist und niemand konnte auf das andere Kind aufpassen. Zum Glück war die Nachbarin Julia da.

„Unsere Tochter kam mitten in der Nacht zur Welt. Julia war sofort da. Sie hat unseren damals zweijährigen Sohn liebevoll ins Bett gebracht, bei ihm gelegen, bis er eingeschlafen ist, und blieb bis vier Uhr morgens, damit wir ganz in Ruhe im Krankenhaus sein konnten“, erzählt unser Mitglied Herr Olcay Duran.

 

„Und das war nicht das letzte Mal. Auch wenn wir ins Kino gehen oder einfach mal Luft brauchen, ist

Julia da. In unserer kleinen Steglitzer Nachbarschaft halten wir auch sonst zusammen: Bücher werden getauscht, Sommer- und Glühweinfeste gefeiert, wir kommen bei gemeinsamen Abendessen zusammen, und die Kinder sind ebenfalls befreundet.“

Danke, liebe Julia, und danke an alle, die unsere Genossenschaft zu einem guten Zuhause machen. Diese Gemeinschaft ist Gold wert.

 
Gemeinschaftsgarten-Brentanostrasse-Quitte-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

Gute Früchte: Im Gemeinschaftsgarten der Brentanostraße wird gepflanzt und gepflückt

In der Brentanostraße blüht nicht nur der Garten sondern auch die Nachbarschaft! Vor 11 Jahren wurde der Gemeinschaftsgarten gemeinsam mit der bbg und den Mitgliedern im Haus neugestaltet, mit einem gemütlichen Sitzplatz und ganz viel Herz.

Elf Jahre gibt es ihn schon: den Gemeinschaftsgarten in unserer Wohnanlage in der Brentanostraße. Seitdem sorgt Frau Berninger dafür, dass hier immer alles grünt, wächst und lebt, obwohl sie selbst einen wunderschönen Balkon hat!

 

 

Ob Frühstück im Garten, Geburtstagsfeier vom Nachwuchs der jungen Familie oder Glühweintrinken im Winter, hier trifft man sich, lacht, redet und genießt die Gemeinschaft.

 

Frau Berninger liegt das genossenschaftliche Wohnen sehr am Herzen, im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit hat sie ein Buch über gemeinschaftliches Wohnen in Europa initiiert.

 

Ihr Wunsch? Dass auch viele junge Menschen die Möglichkeit haben zu entdecken, wie schön gemeinschaftliches Wohnen sein kann.
Während unseres Gesprächs gab’s Pastéis de Nata, dafür ein ganz herzliches Dankeschön.

 

 
Mudrastrasse-Wohnanlage-bbg-Berliner-Baugenossenschaft-Lankwitz-Fassade-Kunst

Wenn alle an einem Strang ziehen: Sanierung in der Mudrastraße

In der Mudrastraße hat sich in den letzten Jahren viel getan. Schritt für Schritt wurde saniert, verbessert und vorbereitet auf die kommenden Jahrzehnte. Für Zufriedenheit. Für Energieeffizienz. Für gutes Wohnen im Kiez.

Photovoltaik für Mieterstrom. Strangsanierung. Neue Fenster. Barrierefreie Eingänge. Neues Pflaster. Schickes Grün.

 

 

Und zuletzt Wandbemalungen an den Fassaden, die Geschichten der Nachbarschaft und der Natur aufgreifen.

 

 

Manche Arbeiten waren sehr sichtbar, andere weniger. Und ja, für ein paar Monate mussten einzelne Haushalte in Ausweichwohnungen ziehen. Das hat funktioniert, weil alle buchstäblich wie im übertragenen Sinne an einem Strang mitgezogen haben. Vielen Dank dafür!

 

 

Heute steht die Wohnanlage stärker da. Energietechnisch, baulich und fürs tägliche Ankommen. Und sie sieht auch noch gut aus.

 

 

Im Video erzählen Menschen aus der Mudrastraße und aus unserem Team, wie dieser Weg war – mit Jens Kahl und Kerstin Kirsch vom Vorstand der bbg, Peter Steidl und Detlef Kleemann als Mitgliedervertreter sowie der Künstlerin Vikunia, die die Fassaden bearbeitet hat und zuvor mit vielen Bewohnerinnen und Bewohnern über ihre Wünsche gesprochen hat:

 

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bbg-Scheffel-Treff-Lichtenberg-Berliner-Baugenossenschaft-Gemeinschaftsraum

Gut gelacht: Lachyoga und Nachbarschaft im Scheffel-Treff

Ende Oktober hat Melanie Menge ein besonderes Jubiläum gefeiert: zehn Jahre Mitgliedschaft bei der bbg. Und sie hat es auf ihre Art getan – gemeinsam mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn im Scheffel-Treff, mit einem Lachyoga-Kurs, den sie selbst angeleitet hat. Ein wirklich positives Treffen.

Zu Melanie Menge passt das gut. Sie ist sehr engagiert und sammelt kleine gute Taten aus ihrer Nachbarschaft. Und diese lebt sie auch. Dinge, die eine gute Nachbarschaft spürbar machen. Weintrauben aus dem Garten an die Tür bringen. Das Hochbeet vom Nachbarn mitgießen. Kuchen vorbeibringen, wenn ein Baby geboren wird. Eine Wäscheleine ersetzen, weil sie es nötig hatte.

 

Sie schätzt es aber auch, wenn sie beobachtet wie andere ebenfalls engagiert sind und selbst Gutes leisten. So füllen die Nachbarinnen und Nachbarn die Regentonne auf, damit alle etwas davon haben. Eine Bohrmaschine wird regelmäßig verliehen, für diejenigen die es brauchen. Ein Stuhl wurde repariert und vor die Wohnungstür gebracht. Oder es wird sogar ein Sack Äpfel in den Hausflur gestellt, damit andere Kompott machen können.

 

Das sind die guten Nachrichten, die wir von Melanie Menge oft hören und wir freuen uns jedes Mal, wenn etwas neues dazukommt.

Danke, Melanie, und an alle, die ihre Nachbarschaft so l(i)eben.

 
JOANES-Preis-Architektur-Wettbewerb-Studierende-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

Aus Luftraum wird Wohnraum: Wohnen über dem Supermarkt
Ergebnisse des studentischen Wettbewerbs „Was tut der Mensch, wenn er wohnt?“ 

Der Wettbewerb „Was tut der Mensch, wenn er wohnt?“ stellte Studierende vor die Aufgabe, das Potenzial des (Luft)Raums über eingeschossigen Supermärkten neu zu denken. Es geht um zusätzlichen Wohnraum in einer städtebaulichen Realität, in der freie Grundstücke immer seltener sind. Die JOANES-Stiftung richtete den Wettbewerb in Partnerschaft mit der bbg Berliner Baugenossenschaft aus. Gestern Abend wurden die Ergebnisse im Aedes Architekturforum vorgestellt und ausgezeichnet.

646 Studierende aus 63 Hochschulen hatten ihre Teilnahmen angemeldet und insgesamt wurden 195 Entwürfe eingereicht. Die Aufgabe bestand darin, das bauliche Potenzial über eingeschossigen Supermärkten zu entwickeln und dort genossenschaftlichen Wohnraum zu denken.

 

 

Die JOANES-Stiftung stellte In Partnerschaft mit der bbg Berliner Baugenossenschaft mit dem Wettbewerb „Was tut der Mensch, wenn er wohnt?“ eine konkrete Zukunftsfrage für kreative und realistische Lösungen vor.

 

 

Vier Teams wurden in eine Werkstattphase eingeladen. Tragwerk, Klima, Erschließung, Nachbarschaftsbezüge und Alltagstauglichkeit standen im Mittelpunkt.

 

 

Die Präsentationen zeigten verschiedene Ansätze, wie eine Überbauung von Märkten lebendigen, genossenschaftlichen Wohnraum hervorbringen kann.

 

 

Auszeichnungen:

1. Platz – SCHICHTSALAT
Henny Krätzschmar & Ludwig Schwarz, TU Dresden

2. Platz – STADTFRANSEN
Viktor Kalinov & Ferdinand Storjohann, TU Berlin

3. Platz – WOLPERTINGER
Henrike Gosda & Felix Iburg, Bauhaus-Universität Weimar

4. Platz – INVIVA
Marija Sopova & Michael Zubko, FH Münster

 

 

Jury:
Tom Friedrich (ROBERTNEUN), Prof. Tobias Götz (PIRMIN JUNG), Lorenz Hahnheiser (nexture+ / JOANES-Stiftung), Jens Kahl (bbg), Andreas Klein (bbg), Elise Pischetsrieder (weberbrunner architekten), Dr. Sabine Wolf (Thiesen & Wolf), Prof. Dr. Claudia Kromrei (Hochschule Bremen / JOANES-Stiftung), Felix Thumm (Transsolar KlimaEngineering).

 

 

Gestern Abend kamen mehr als 150 Gäste im Aedes Architekturforum zusammen, um die Entwürfe zu sehen und der Preisverleihung beizuwohnen.

 

 

Der Austausch mit den angehenden Architektinnen und Architekten zeigte, wie nah Kreativität und bauliche Realität beieinanderliegen können, wenn es um Lösungen für genossenschaftliches Wohnen geht.

 

 

 

Die vorgestellten Konzepte machten deutlich, dass die Überbauung von Supermärkten kein theoretischer Gedanke ist, sondern eine innovative Antwort auf eine städtische Situation, in der neue Wohnflächen in bestehenden Strukturen gefunden werden könnte und genossenschaftliches Wohnen eine relevante Perspektive städtischer Verdichtung schafft.

 

 

 

Ein herzliches Dankeschön an das Team der JOANES-Stiftung, an alle Studierenden, die mitgedacht und eingereicht haben, an die ausgezeichneten Teams, an die Jury für ihre Zeit und Expertise und an alle, die diesen Prozess begleitet haben.

 

 

 

Danke auch an alle Gäste, die gestern da waren und den Abend mit Fragen, Gesprächen und Aufmerksamkeit gefüllt haben.

 

 

 

Als nächstes ist geplant den Siegerentwurf gemeinsam mit dem Gewinnerteam, der JOANES-Stiftung, der bbg und renommierten Partnern zu einem konkreten Bauprojekt weiterzuentwickeln und umzusetzen.

 

 
Gemeinschaftsraum-Beren-Treff-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

Beren-Treff: Neuer Gemeinschaftsraum in Reinickendorf

Gemeinschaft braucht Orte. In der Berenhorststraße 47 ist ein neuer Treffpunkt entstanden, der den bisherigen Auguste-Treff ablöst. Mitglieder haben ihn jetzt schon mit Leben gefüllt und ihm einen eigenen Namen gegeben: Beren-Treff. Am 24. Oktober wurde er gemeinsam eingeweiht.

Der Beren-Treff ist ein Raum für Austausch, Nachbarschaft und genossenschaftliche Aktivitäten. Er liegt in der Berenhorststraße 47 in Berlin-Reinickendorf und richtet sich an alle Mitglieder, die sich begegnen, vernetzen und aktiv werden möchten.

 

 

Bei der Eröffnung am 24. Oktober kamen viele Menschen aus dem Quartier zusammen. Es wurde gesprochen, gelacht und sogar gemeinsam gesungen. Gespräche am Tisch, Kaffee, Kuchen, Bewegung und gemeinsame Erfahrung gaben dem neuen Raum einen guten Auftakt.

 

 

Den Namen haben übrigens die Mitglieder selbst gewählt. Beren-Treff ist mehr als ein Schild an der Tür. Er beschreibt einen Ort, den viele gemeinsam denken und nutzen werden. Die kommenden Monate bringen Programm, Begegnungen und Anlässe, die aus dem Beren-Treff einen bärenstarken genossenschaftlichen Raum machen.

 

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die die Eröffnung begleitet haben und an alle, die den Gemeinschaftsraum mit Ideen und Energie füllen werden!