Gute Nachbarn: Hilfe aus der Nachbarschaft
Hilfe beginnt oft dort, wo jemand Verantwortung übernimmt, ohne lange zu überlegen. In Lankwitz kam es nach einem Sturz zu einer Situation, in der schnelle Hilfe gefragt war. Ein Nachbar übernahm Verantwortung und kümmerte sich – sofort und auch darüber hinaus.
Ein älterer Nachbar aus Lankwitz musste nach einem Sturz ins Krankenhaus gebracht werden. Die Situation war plötzlich da und verlangte nach schnellem Handeln.
Unser Mitglied Peter Steidl zögerte nicht. Er half, organisierte die notwendigen Schritte und stellte sicher, dass sein Nachbar gut versorgt wurde. Auch in den Tagen danach blieb er in Kontakt und besuchte ihn im Krankenhaus.
Peter Steidl ist Mitgliedervertreter der bbg und Botschafter der Initiative „140 Jahre bbg. 140 gute Taten.“ und ist sehr engagiert in unserer
Genossenschaft. In diesem Moment war er vor allem aber eines: ein verantwortungsvoller Nachbar.
Die Hilfe endete hier nicht mit dem ersten Schritt. Sie setzte sich fort in Aufmerksamkeit, Organisation und im Dabeibleiben. Peter Steidl war da, als Unterstützung gebraucht wurde, und blieb es auch danach. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!
Gut gelöst: Unterstützung bei Konflikten in der Nachbarschaft
Wo Menschen zusammenleben, entstehen unterschiedliche Sichtweisen und manchmal auch Konflikte. Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird. Bei der bbg gibt es dafür ein Angebot, das auf Gespräch, Verständnis und freiwillige Lösungen setzt.
Konflikte gehören zum Zusammenleben dazu. Sie entstehen etwa durch Lärm, unterschiedliche Erwartungen oder Missverständnisse im Alltag. Damit solche Situationen nicht eskalieren, gibt es bei der bbg Unterstützung.
Frau Steckkönig engagiert sich ehrenamtlich als zertifizierte Mediatorin und steht Mitgliedern der bbg bei Nachbarschaftskonflikten zur Seite. Ihr Angebot richtet sich an alle, die eine Klärung suchen und bereit sind, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Wenn sich eine Situation zuspitzt, können sich Betroffene zunächst an den Hauswart wenden. Von dort aus wird der Kontakt zu Frau Steckkönig und ihrem Netzwerk hergestellt. Die Teilnahme an der Mediation ist freiwillig und kostenfrei. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt.
In vielen Fällen entstehen auf diesem Weg Lösungen, mit denen alle Beteiligten leben können. Lösungen, die auf gegenseitigem Verständnis beruhen und das Zusammenleben langfristig erleichtern.
Wir danken Frau Steckkönig herzlich für ihr Engagement und ihren Einsatz für ein respektvolles Miteinander in der Nachbarschaft.
Gute Reaktion
Es gibt Situationen, in denen Worte zweitrangig sind. Entscheidend ist, dass jemand da ist und handelt. Eine Nachricht von unserem Mitglied Frau Broddack erzählt von einem solchen Moment.
Unser Mitglied Frau Broddack hat uns eine Nachricht geschickt, die wir gerne teilen möchten.
Im März letzten Jahres bekam ihr Mann Matthias Broddack plötzlich starke Atemnot. Die Situation war ernst. Gemeinsam baten sie ihren Nachbarn, Herrn Lunau, sie ins Krankenhaus zu fahren. Herr Lunau zögerte keine Sekunde. Er brachte Herrn Broddack direkt ins Krankenhaus. Dort stellten die Ärztinnen und Ärzte eine Lungenembolie fest. Eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der jede Minute zählt.
Durch das schnelle Handeln von Herrn Lunau konnte rechtzeitig geholfen werden. Matthias Broddack lebt heute, weil ein Nachbar im richtigen Moment reagiert hat. Frau Broddack schreibt, dass sie unendlich dankbar ist dafür, dass Herr Lunau in diesem Moment nicht gezögert hat und einfach gehandelt hat. Sie möchte ihm auch öffentlich danken, weil ihr Mann heute noch lebt.
Diese Geschichte zeigt, wie Nachbarschaft im entscheidenden Moment gelebt wird. Sie erzählt von Aufmerksamkeit, Vertrauen und davon, füreinander da zu sein, wenn jede Minute zählt. Auch wir möchten Herrn Lunau für sein schnelles und umsichtiges Handeln danken.
Bewegung tut gut: Neue Angebote zum Jahresbeginn
Ein neues Jahr bringt neue Routinen. Bewegung gehört auch dazu. Genau hier setzen die neuen Bewegungsangebote der bbg an, die gemeinsam mit dem Margareta-Spettmann-Verein im Januar starten.
Zum Start ins neue Jahr laden die bbg und der Margareta-Spettmann-Verein zu mehreren offenen Bewegungsangeboten ein. In Mariendorf und Reinickendorf finden im Januar kostenfreie Schnupperstunden statt, die sich an Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Bewegungserfahrungen richten.
Unter dem Titel „Mit Bewegung gesund & aktiv ins neue Jahr starten“ stehen sanfte Ganzkörperübungen im Mittelpunkt. Gearbeitet wird mit dem eigenen Körpergewicht sowie mit kleinen Hilfsmitteln. Die Einheiten fördern Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Balance. Alle Übungen sind angepasst und so konzipiert, dass sie sich gut in den Alltag integrieren lassen.
Geleitet werden die Stunden von Sabine Barnetz, zertifizierte Trainerin mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit gemischten Gruppen.
Termine Ganzkörpertraining:
06.01. und 13.01., jeweils um 16 Uhr
Sporthalle im Hof der Kochstraße 1
12105 Berlin-Mariendorf
Ergänzend dazu findet im Januar ein Schnupperkurs „Yoga für Jung & Alt“ statt. Im Fokus stehen Atemübungen, Asanas und Achtsamkeit – unabhängig von Vorkenntnissen. Der Kurs wird von Jennifer Giwi geleitet. Teilnehmende werden gebeten, eine Yogamatte sowie warme Socken mitzubringen.
Termin Yoga
14.01., 17 Uhr
Gemeinschaftsraum
Berenhorststraße 47
13403 Berlin-Reinickendorf
2025 bei der bbg: Viel gemacht, viel erlebt
2025 war ein Jahr, in dem viel passiert ist. In unseren Wohnanlagen, in Projekten, in Gesprächen. Ein Jahr mit Entscheidungen, mit Arbeit im Hintergrund und mit Momenten, die wir geplant haben und mit denjenigen, die man nicht planen kann, die aber trotzdem bleiben.

Mit unserer Initiative „140 Jahre bbg. 140 gute Taten.“ haben wir gesehen, wie viel entsteht, wenn Mitglieder Verantwortung übernehmen, Ideen teilen und Dinge einfach machen.

Kleine Gesten, große Hilfen, gemeinsames Anpacken: Wir haben miterlebt, wie Gemeinschaft und Genossenschaft im Alltag funktioniert.

Danke an alle Mitglieder, Hauswarte, Ehrenamtlichen, Partner und Kolleginnen und Kollegen, die dieses Jahr mitgestaltet haben.

Danke für Vertrauen, Geduld, Mut, Achtsamkeit, Engagement und für das Miteinander im Alltag.

2025 geht zu Ende. Ein Jahr voller Momente, die bleiben und wertvoll sind.

Letzte Adventstür: Weihnachten in der Genossenschaft
In den Innenhöfen, vor den Häusern und entlang der Wege stehen Weihnachtsbäume. Geschmückt von Mitgliedern, Hauswarten, Dienstleistern und Baumpflegern. Manche klassisch, andere individueller. Alle mitten im Alltag unserer Genossenschaft.
Mit der letzten Adventstür endet die diesjährige Adventszeit. Hinter uns liegen Tage mit Begegnungen, Mitgliederfesten, gemeinsamer Organisation und vielen guten Momenten. Weihnachtsbäume wurden aufgebaut, geschmückt und gepflegt. Orte, die im Laufe des Jahres funktional Grün und Schatten spenden, haben in den letzten Wochen eine leuchtende Seite gezeigt.








Zum Abschluss sagen wir Danke für Engagement, Zusammenarbeit und die vielen guten Taten im Jahr 2025.
Wir wünschen allen Mitgliedern, Mitarbeitenden, Freunden, Partnern und allen, die uns begleiten, frohe Weihnachten und eine gute Zeit miteinander und füreinander.
Gut, nicht allein zu sein: Nachbarschaftliche Unterstützung im Treppenhaus
Uns hat diese Geschichte erreicht. Und sie beginnt mit zwei Einkaufstaschen, einem Sixpack Wasser und einem Rollator vor einem Fahrstuhl, der genau dann nicht wollte.
Vor der Tür: zwei große Taschen, ein ganze Packung Wasser, ein Rollator, dazu eine fast 90-jährige Mutter. Fünfter Stock. Die Hotline macht schnell klar: Heute geht es nicht „mal eben“.
Dann passiert das, was man nicht planen kann. Ein junger Nachbar kommt vorbei, auf dem Weg zu seinem Vater im siebten. Er bleibt stehen, hört kurz zu, geht hoch und steht wenig später mit seinem Vater wieder unten. Der Vorschlag ist simpel: Wir bringen sie zusammen hoch. Der Vater nimmt den Rollator, damit Pausen möglich sind. Eine weitere Nachbarin bekommt es mit und trägt die Taschen schon mal nach oben.
Ein paar Minuten später ist der fünfte Stock geschafft. Erschöpft, klar. Aber auch ein bisschen stolz.
Danke an alle, die in so einem Moment nicht weitergehen, sondern kurz mitgehen!

Gut warm geworden: Mitglieder organisieren ein Winterfest in Reinickendorf
In der Berenhorststraße in Reinickendorf organisierten Mitglieder und Hauswarte ein Winterfest im Hof. Bänke und Tische wurden aufgebaut, Getränke vorbereitet und Essen mitgebracht. Ein Treffen im eigenen Wohnumfeld, selbst organisiert und gemeinsam gefeiert.
In der Berenhorststraße haben Hauswarte und Mitglieder ein Winterfest organisiert. Im Hof wurden Tische und Bänke aufgestellt, Getränke vorbereitet und ein Grill aufgebaut.


Essen kam von den Nachbarn, Mitgliedern und Hauswarten, viele halfen beim Auf- und Abbau mit. Es war ein Treffen im direkten Wohnumfeld, entstanden aus Initiative vor Ort.
Danke an alle, die organisiert, vorbereitet und unterstützt haben!
Der Baum und seine Eigenheiten
Rund um den Weihnachtsbaum gibt es viele Traditionen. Manche wirken vertraut, andere überraschen. Ein kurzer Blick auf die Eigenheiten, die sich bis heute halten und an anderen Orten ganz anders aussehen.
In vielen Familien beginnt es klassisch. Äpfel, Nüsse, Datteln, Papierblumen und Süßigkeiten prägten früher den Baumschmuck. Ein Teil davon lebt weiter, zum Beispiel wenn Zuckerstangen oder Schokolade erst am Heiligabend gegessen werden.
In anderen Ländern haben sich eigene Bräuche entwickelt. In den USA wird eine Gurke im Baum versteckt. In der Ukraine gelten feine, glitzernde Spinnennetze als Glücksbringer. In Dänemark wird am Heiligabend um den Baum getanzt und gesungen. In Teilen Osteuropas hing der Weihnachtsbaum früher sogar kopfüber, meist aus Platzgründen oder als handwerkliche Tradition.
Die Formen unterscheiden sich, der Kern bleibt gleich. Der Baum wird zum Treffpunkt. Menschen kommen zusammen, feiern, sprechen miteinander und teilen den Abend. Das macht Weihnachtsbäume aus, mehr als ihr Schmuck.
Wir wünschen einen schönen vierten Advent!

Austausch mit der Branche: Einblicke aus der Praxis mit bbg-Vorstand Jens Kahl
In den vergangenen Wochen war unser Vorstand Jens Kahl bei zwei Fachformaten der Wohnungswirtschaft dabei. Im Mittelpunkt standen Fragen, die viele Wohnungsunternehmen aktuell beschäftigen: Daten, Prozesse, Schnittstellen und dauerhaft tragfähige Strategien.
Beim digiWoh Online-Erfahrungsaustausch ging es gemeinsam mit Johannes Maier (CalCon) um den Weg vom Excel-Chaos zur strukturierten Portfolioplanung. Diskutiert wurden Datenqualität, Datenerfassung, Schnittstellen zu Bestandssystemen und die Rolle einheitlicher Bewertungslogiken für belastbare Entscheidungen.


Bei LEG & Friends in der Gewobag sprach Jens Kahl mit Karsten Mitzinger und Alexander Iliev über langfristige Effekte smarter Lösungen für die Dekarbonisierung. Der Fokus lag auf Technologien und Strategien, die Orientierung geben sollen und nicht nur kurzfristig wirken.
Beide Formate zeigten, wie wertvoll offener Austausch sein kann. Praxis teilen, voneinander lernen und Lösungen weiterentwickeln, gemeinsam mit Fachleuten und der Branche.