bbg-Berliner-Baugenossenschaft-Margareta-Spettmann-Verein

Genossenschaft und Gemeinschaft erleben mit dem Margareta-Spettmann-Verein

Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen. Der Margareta-Spettmann-Verein steht seit vielen Jahren genau dafür und schafft Räume für Austausch, Engagement und gemeinsame Erlebnisse.

Gegründet wurde der Verein im Jahr 1986 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der bbg. Ins Leben gerufen wurde er von unseren Mitgliedern. Benannt ist er nach Margareta Spettmann, die unsere Genossenschaft über viele Jahre als Vorständin geprägt hat. Ihr Engagement galt immer dem Miteinander in der Genossenschaft und ging weit über das Wohnen hinaus. Diese Haltung trägt der Verein bis heute weiter.

 

Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen Jugend- und Seniorenarbeit sowie Bildung und Erziehung. Dabei geht es vor allem um eines: Begegnung möglich machen. Offen für alle und unabhängig vom Alter.

 

In Kooperation mit dem Margareta-Spettmann-Verein entstehen zahlreiche Angebote. Dazu gehören Lampionumzüge, Workshops, Ausflüge ins Berliner Umland und Führungen durch besondere Orte. Auch kreative Kurse wie Mal- und Töpferkurse sind Teil des Programms. Ergänzt wird das Angebot durch Buchlesungen, Musikabende und sportliche Aktivitäten für Kinder.

 

Die Teilnahme ist bewusst offen gestaltet. Alle Interessierten sind willkommen und es gibt keine besonderen Voraussetzungen.

 

Der Verein finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die Zusammenarbeit mit der bbg erfolgt partnerschaftlich und auf Augenhöhe.

 

Wer Gemeinschaft nicht nur suchen, sondern aktiv erleben möchte, ist herzlich willkommen!

 
 
Ehrenamt-bbg-Berliner-Baugenossenschaft-Machon-Eck

Ein gutes Amt:
Zeit schenken, Gemeinschaft leben

Was bedeutet es eigentlich, ein Ehrenamt auszuüben? Es bedeutet, sich freiwillig Zeit zu nehmen, zuzuhören und für andere da zu sein. Genau das lebt Edith Jassmann seit vielen Jahren mit großem Engagement und zeigt im Verein Freunde Alter Menschen e.V., wie bereichernd Ehrenamt für alle Beteiligten sein kann.

Was macht einem Amt alle Ehre? Wenn man sich freiwillig Zeit nimmt. Wenn man zuhört. Wenn man für andere da ist. Das ist Ehrenamt.

 

 

So engagiert sich unser Mitglied Edith Jassmann seit vielen Jahren ehrenamtlich im Verein Freunde alter Menschen e.V. Dieser Verein wird von der bbg aktiv unterstützt und ermöglicht Begegnungen, Austausch und gemeinsame Aktivitäten für ältere Mitglieder sowie Nachbarinnen und Nachbarn.

 

Und nein. Freunde alter Menschen ist kein alter Verein. Ganz im Gegenteil. Die Treffen sind oft generationsübergreifend, herzlich und voller Energie. Häufig sind sie dynamischer, als man beim Namen vermuten würde.

 

Edith freut sich auf jede Begegnung. Sie hört Lebensgeschichten zu und sitzt bei gemeinsamen Kaffeerunden. Zur Freude vieler bringt sie den Kuchen oft selbst mit.

 

„Es baut mich auf und bereichert mich“, sagt sie. Nach dem Ende ihrer Berufstätigkeit als Erzieherin hatte sie Sorge, dass soziale Kontakte weniger werden könnten. Doch passiert ist das Gegenteil. Edith Jassmann engagiert sich weiterhin mit großer Freude und hat viele neue Freundschaften geschlossen. Ihr Wunsch ist ganz einfach. Sie möchte gemeinsam singen.

 

Damit solche Begegnungen auch in Zukunft möglich bleiben, braucht der Verein Menschen, die Lust haben, Zeit zu teilen und Teil dieser Gemeinschaft zu werden. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich gern melden.
katrin.mommert@bbg-eg.de

 
 
Komische-Oper-Berlin-Fuehrung-Margareta-Spettmann-Verein-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

Hinter den Kulissen der Komischen Oper Berlin

Ein Opernhaus einmal ganz anders erleben. Unsere Mitglieder konnten bei einer besonderen Führung die Komische Oper Berlin aus Perspektiven entdecken, die dem Publikum sonst verborgen bleiben.

Vorgestern ging es für unsere Mitglieder in die Komische Oper Berlin. Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Margareta-Spettmann-Verein und der bbg gibt es regelmäßig Touren zu spannenden Orten in der ganzen Stadt. Diese Führung gehörte definitiv dazu und bot Einblicke in Bereiche, in denen sonst nur Künstlerinnen und Künstler, Technik und Ensemble arbeiten.

 

 

Und dieses Mal wurde wirklich nichts ausgelassen. Die Gruppe war überall unterwegs. Vor der Bühne, auf der Bühne und hinter der Bühne. Es ging sogar unter die Bühne. Dazu kamen Werkstätten, Lagerräume und verwinkelte Gänge, in denen Kabel, Kulissen und kreative Ideen ihren Platz finden. Bereiche, die für das Publikum normalerweise unsichtbar bleiben, wurden plötzlich ganz nahbar.

 

 

Schnell wurde klar, wie viel Technik, Planung und handwerkliches Können in jeder einzelnen Aufführung steckt. Doch bei aller Technik ist es vor allem die Kunst, die dieses Haus trägt. Überall spürt man, dass hier mit Leidenschaft gearbeitet wird.

 

Besonders spannend war der Blick dorthin, wo alles vorbereitet wird. Requisiten entstehen, Bühnenbilder werden gebaut und Abläufe genau abgestimmt. Ein kleines Paralleluniversum, das während einer Vorstellung perfekt zusammenspielt, ohne dass man es im Zuschauerraum überhaupt bemerkt.

 

Und genau das macht den Reiz aus. Man sieht eine Aufführung plötzlich mit ganz anderen Augen, wenn man weiß, was sich hinter den Kulissen abspielt..

 

 

Und dann kam natürlich noch die Frage auf, die viele schon beim Namen beschäftigt. Warum eigentlich „komisch“? Mit Humor hat das nämlich nur am Rande zu tun. Der Begriff geht auf die französische Opéra comique zurück. Gemeint ist ein Musiktheater, das nah am Publikum ist, direkt erzählt und gut verständlich bleibt. Genau diesen Ansatz griff der Gründervater Walter Felsenstein bewusst auf. Sein Ziel war ein Musiktheater ohne Distanz, ohne steife Konventionen und ganz nah an den Menschen.

 

 

Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte, sollte unbedingt einen Blick auf unsere Webseite werfen. Dort gibt es alle kommenden Termine und vielleicht schon die nächste Gelegenheit, Berlin von einer ganz neuen Seite zu entdecken. Ein großer Dank geht an die Komische Oper Berlin für diese offenen Türen und die vielen Eindrücke, die man so schnell nicht vergisst.

 
 
Vogelfutter-Wintertipps-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

Tassen hoch:
Ein kleiner Wintertipp für Wildvögel

Im Winter wird es für Wildvögel schnell schwierig. Ist der Boden gefroren oder verschneit, finden sie kaum noch Nahrung. Dann kann Füttern helfen – vorausgesetzt, es passiert richtig.

Sobald Frost oder Schnee einsetzen, wird Nahrung für Wildvögel knapp. Viele Körner liegen unter Schnee oder Eis und sind nicht mehr erreichbar. Genau dann kann Zufüttern sinnvoll sein. So entsteht ein kleines Winterbuffet für Vögel, ganz ohne spezielles Zubehör.

 

 

Wichtig ist dabei vor allem der Ort. Futter, das unten auf dem Boden steht, zieht schnell die falschen Gäste an. Futter, das hängt, bleibt den Vögeln vorbehalten. Eine einfache Lösung: alte Tassen mit Henkel, an einer Schnur aufgehängt. Praktisch, günstig und leicht gemacht.

 

 

 

Winterfutter selbst gemacht

 

Für die Mischung brauchen Sie:

🟠 150 g Sonnenblumenkerne

🟠 100 g grobe Haferflocken

🟠 100 g gehackte Hasel- oder Walnüsse

🟠 50 g getrocknete, ungeschwefelte Rosinen

🟠 ca. 250 g festes Kokosfett

🟠 Schnur, Schere

🟠 Tassen, kleine Äste

 

Die Tassen werden bis etwa einen Zentimeter unter dem Rand mit der trockenen Futtermischung gefüllt. Danach flüssiges Kokosfett dazugeben. Bevor alles fest wird, ein kleines Stöckchen als Sitzstange einsetzen. Nach dem Erkalten aufhängen – fertig.

 

Unsere Kolleginnen haben es ausprobiert. Die Tassen waren schnell entdeckt. Die Vögel auch zufrieden.

 

 

Ein Hinweis zum Schluss: Bitte nur bei Frost oder Schnee füttern, dann aber regelmäßig. Und keine Meisenknödel oder anderes Futter in Plastiknetzen verwenden – darin können sich Vögel leicht verletzen.

 
 
Mitgliederfest-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

140 Jahre feiern sich nicht von allein.
Willkommen im Festkomitee.

2026 wird ein festliches Jahr für unsere Genossenschaft. Wir werden 140 Jahre alt. Das wollen wir gebührend gemeinsam feiern. Und gemeinsam vorbereiten.

In diesem Jahr feiern wir unser 140-jähriges Jubiläum. Und dieses besondere Fest wollen wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern vorbereiten. Für das Mitgliederfest 2026 wird dafür ein Festkomitee zusammengestellt.

 

 

Das Festkomitee soll aus Mitgliedern bestehen, die sich an der Planung und Organisation des Mitgliederfestes beteiligen möchten. Sie bringen Ideen ein, arbeiten planerisch mit und übernehmen Aufgaben in der Vorbereitung.

 

 

Das Jubiläumsfest wollen wir Schritt für Schritt gemeinsam gestalten. Im Festkomitee werden Programmpunkte entwickelt, Abläufe abgestimmt und organisatorische Entscheidungen getroffen. Ziel ist ein Mitgliederfest, das zur bbg passt und von den Menschen getragen wird, die Teil unserer Genossenschaft sind.

 

 

Für die Mitarbeit im Festkomitee sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich einzubringen und gemeinsam unser Fest vorzubereiten.

 

 

 

Alle interessierten Mitglieder sind eingeladen, Teil des Festkomitees zu werden und das Jubiläum aktiv mitzugestalten. 140 Jahre feiern sich schließlich nicht von allein!

 

 

Anmeldung bis: 13. Februar 2026

 

Kontakt für Anmeldung und Fragen:

Katrin Mommert
veranstaltungen@bbg-eg.de
030 83 00 02 51

 
schnee-gehwege-bbg-berliner-baugenossenschaft

Gute Wege führen zur bbg.

Der Winter 2025/2026 hat Berlin nicht geschont. Viel Schnee, viel Eis, viel Chaos. In diesem Winter konnte man aber auch gut erkennen, wo die bbg zuhause ist. An den geräumten und gestreuten Gehwegen vor unseren Häusern.

Dieser Winter hat Berlin viel Schnee gebracht. Wer unterwegs war, hat schnell gemerkt, wie unterschiedlich Gehwege sein können. Manche waren rutschig, andere gut begehbar. In den letzten Wochen haben uns dazu viele Rückmeldungen erreicht. Auf Social Media, im Gespräch oder per Nachricht von Mitgliedern, Nachbarn und Anwohnern. Immer wieder ging es um die Arbeit unserer Hauswarte und darum, dass man die Häuser der bbg schon von weitem an den gut geräumten Wegen erkennen konnte.

 

 

 

Das ist der Verdienst unserer Hauswartinnen und Hauswarte. Sie haben sich jeden Morgen um die Gehwege gekümmert, Schnee geräumt und gestreut. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Dieser Winter war bislang ganz schön herausfordernd.

 
Eva-Hauswartin-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

45 Jahre im Dienst und kein bisschen müde. Unsere dienstälteste Hauswartin Eva

Eva gehört zu ihrem Quartier in Mariendorf. Seit vielen Jahren. Man kennt ihre Stimme am Telefon, man kennt ihren Schritt im Hausflur. Und man weiß: Wenn etwas ist, meldet man sich bei Eva. Sie hört zu, denkt mit und kümmert sich.

Eva arbeitet seit 45 Jahren als Hauswartin bei der bbg. Sie betreut zwölf Aufgänge, die Waschküche, die Sauna und eine Gästewohnung in Berlin-Mariendorf. Vor allem aber kennt sie die Menschen, die in ihrem Quartier leben.

 

 

Ihr Telefon ist fast immer in Reichweite. Es klingelt früh, wenn Türen klemmen, Heizungen ausfallen oder Briefkästen beschädigt wurden. Eva hört zu, ordnet ein, kommt vorbei und kümmert sich um die großen und kleinen Probleme des Alltags.

 

 

Und wenn man Eva in der Waschküche trifft, geht es fast immer um mehr als nur Waschmarken. Wer hierherkommt, bekommt neben Marken für Waschmaschine oder Sauna auch ein Gespräch. Ein offenes Ohr. Einen Rat. Fast alle kennen Eva und schätzen diese kleinen Gesprächsrunden sehr.

 

 

Eva ist Mutter von zwei Kindern und bringt viel Lebenserfahrung mit. So hilft sie auch spontan bei der Vermittlung herrenloser Katzen, unterstützt beim Tauschen von Möbeln oder Alltagsgegenständen und geht grundsätzlich an niemandem vorbei, der Hilfe braucht.

 

Eine Geschichte bleibt Eva besonders in Erinnerung. Mit nicht mehr benötigten Möbeln, inklusive einer kompletten Küche, half Eva einem ukrainisch-russischen Paar, eine Wohnung einzurichten. Als Dank schenkte ihr der Mann, Jurist und leidenschaftlicher Maler, ein Bild. Es zeigt Eva, wie sie ein Haus umarmt. Das Bild hängt bei ihr zu Hause. Und sie ist stolz darauf. Wir finden: zu Recht.

 

 

Eva ist unsere dienstälteste Hauswartin. Wer 45 Jahre in einem Unternehmen bleibt, tut das nicht ohne Grund. Das sagt viel über Eva. Aber auch ein bisschen über uns als Arbeitgeber. Darauf sind wir stolz. Wir danken Eva für 45 Jahre Engagement für die Genossenschaft und für vieles, das darüber hinausgeht.

 
Schierkestrasse-Naturgarten-bbg-Berliner-Baugenossenschaf

Eine gute Tat, die Wurzeln schlägt.

Was heute wie ein selbstverständlicher Teil des Hauses in der Schierkestraße wirkt, begann mit viel Arbeit, Ausdauer und einer guten Vorstellung davon, wie daraus ein Garten entstehen kann. Frau Roggendorf hat diesen Ort über Jahre gepflanzt, gepflegt und gedeihen lassen.

Was einmal eine einfache Grünfläche war, ist heute ein Nasch- und Kräutergarten, den viele aus der Nachbarschaft kennen. Möglich wurde das durch die Umgestaltung der Gartenanlage durch die bbg und durch das Engagement von Frau Roggendorf, die den Garten über Jahre gepflegt hat.

 

 

Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren und viele andere Pflanzen kamen hinzu. Sogar die Erde hat sie komplett ausgetauscht, damit alles gut wachsen kann. Transportiert wurde das Material mit dem berühmten „Rentnerporsche“. Auch als sie noch gearbeitet hat, gehörte der Garten fest zum Alltag von Frau Roggendorf. Früh am Morgen ging es los, bevor der Tag begann. Diese Hingabe sieht man dem Garten bis heute an.

 

 

Mit der Zeit hat sich der Garten verändert. Einige Pflanzen gingen, neue kamen dazu. Heute wachsen dort vor allem heimische und insektenfreundliche Arten. Besonders am Herzen liegen Frau Roggendorf die Bienenweide und die Erdhummeln, die hier einen geschützten Platz gefunden haben.

 

 

Der Einsatz hört nicht am Gartenzaun auf. Rund um mehrere Bäume auf der Straße hat sie zusätzliche Pflanzen gesetzt. Die Flächen sollen gepflegt aussehen und weniger Platz für Müll bieten. Nicht alle halten sich daran, aber Frau Roggendorf bleibt dran.

 

 

Inzwischen bekommt sie Unterstützung aus der Ilsenhof-Gemeinschaft. Der Garten ist zu einem Ort geworden, an dem Nachbarn ins Gespräch kommen, Kinder naschen dürfen und die Natur ihren Platz hat. Frau Roggendorf ist seit vielen Jahren Mitglied unserer Genossenschaft. Ihr Einsatz zeigt, was genossenschaftliches Miteinander bedeutet. Sich kümmern, Verantwortung übernehmen und dranbleiben. Dafür danken wir ihr sehr.

 

 
Ilsenhof-Berlin-Neukoelln-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

Guter Einsatz: Eine Nachbarin, auf die man sich verlassen kann

Inge wohnt im Haus. Und sie kennt es. Sie weiß, wo Dinge liegen, wen man anruft und was zu tun ist, wenn etwas schiefgeht. Vor allem aber ist sie da, wenn Unterstützung gebraucht wird.

Ob Wasser durch die Regenrinne in den Keller läuft oder schnell eine Pumpe organisiert werden muss – Inge bleibt ruhig und handelt. Selbst dann, wenn die benötigte Pumpe gut versteckt auf dem Dachboden hinter verschlossenen Türen steht. Gemeinsam mit den Nachbarn wird dann mit Eimern ausgeschöpft, bis alles wieder trocken ist.

 

 

Damit es beim nächsten Mal schneller geht, hat Inge vorgesorgt. Sandsäcke mit Griffen stehen nun für alle gut erreichbar bereit. Sie lassen sich leicht bewegen und kommen genau dann zum Einsatz, wenn es nötig ist.

 

Auch bei anderen Themen ist Inge verlässlich. Wenn ein Schlüssel fehlt, ein Handwerker gebraucht wird oder es zu Verstopfungen im Haus oder am Dach kommt, reagiert sie schnell. Durch ihre Aufmerksamkeit und ihr Handeln konnten bereits größere Schäden verhindert werden.

 

 

Inge ist Mitglied unserer Genossenschaft. Ihr Handeln steht für das, was genossenschaftliches Zusammenleben ausmacht: Verantwortung füreinander zu übernehmen, aufmerksam zu sein und gemeinsam Lösungen zu finden. Für diesen Einsatz und ihren Teamgeist danken wir Inge sehr.

 
Lebkuchenhaus-Aktion-innotec-deswos-bbg-Berliner-Baugenossenschaft

Für gute Taten gebaut. 

Mit einer Aktion der Firma Innotec wurde Bauarbeit bei der bbg für einen Moment neu gedacht. Statt Baustelle und Bauplan kamen Lebkuchen-Bausätze auf den Tisch. In Teams entstanden diesmal sehr leckere Baukreationen. Für jedes der eingereichten Bauprojekte floss eine Spende in ein internationales Hilfsprojekt.

Dieses Mal lief die bauplanerische Arbeit bei der bbg anders als sonst. Statt auf der Baustelle wurde am Tisch gebaut. Mit Lebkuchen-Bausätzen.

 

 

Die Bausätze stellte die Firma Innotec zur Verfügung. Aus ihnen entstanden in verschiedenen Teams kleine Baukreationen. Für jedes eingereichte Foto der gebauten Lebkuchenhäuser spendete Innotec 26 Euro an ein Projekt von DESWOS.

 

 

Alle Spendengelder kommen einem Projekt in Cochabamba im Hochland von Bolivien zugute. Dort leben viele, vor allem indigene Frauen mit ihren Familien in informellen Siedlungen. Die selbst errichteten Häuser sind häufig nicht an Strom- oder Abwassernetze angeschlossen. Eigentumstitel fehlen, Investitionen bleiben aus, die Angst vor Vertreibung gehört zum Alltag.

 

 

DESWOS ermöglicht in diesem Projekt 40 Frauen eine Ausbildung zur Maurerin. Zusätzlich unterstützt die Organisation die Gründung von Frauenbaugenossenschaften. Ziel ist es, die Wohnsituation aus eigener Kraft zu verbessern und zugleich neue Einkommensmöglichkeiten im Baugewerbe zu schaffen. Die genossenschaftliche Organisation stärkt darüber hinaus die Teilhabe der Frauen an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen in ihrem Umfeld.

 

 

Was mit Lebkuchen begann, unterstützt ganz konkret den Aufbau von Wissen, Selbstständigkeit und Perspektiven. Jedes gebaute Lebkuchenhaus steht dabei für eine kleine gute Tat auf dem Weg zu sicherem Wohnraum für Familien.

 

Weitere Informationen zur Spendenaktion finden Sie unter folgendem Link.