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Der Schlüssel zur Genossenschaft

Entscheidungen, die direkt im Alltag landen: Ein Gespräch mit Carola Wendlandt, technische Sachbearbeiterin bei der bbg

 

140 Jahre bbg – was geht Ihnen als erstes durch den Kopf?

 

Ich bin stolz darauf, in der ältesten Genossenschaft in Berlin arbeiten zu können. Und das schon seit 17 Jahren. Karl Schrader hat mit dieser Genossenschaft etwas Großartiges geschaffen, was sowohl von uns als Mitarbeitern als auch von den Mitgliedern immer noch so gelebt wird, wie er es sich vorgestellt hat. Durch unsere Hoffeste und jährlichen Mitgliederfeste wird die Gemeinschaft zwischen den Mitgliedern und auch mit den Kollegen gefördert und aufrechterhalten. So geben wir den Gedanken bereits an die nächste Generation weiter, die meistens auch bei der bbg wohnen bleibt. Die bbg war, ist und wird immer eine großartige Genossenschaft sein, die ihre ganze Energie und Arbeit in das Wohl ihrer Mitglieder und die Wirtschaftseinheiten steckt. Ich finde es toll, wie viele Mitglieder sich in ihren Wirtschaftseinheiten engagieren und füreinander da sind. Ich würde mich freuen, wenn ganz viele Mitglieder mit uns zusammen dieses tolle Fest feiern. Zudem feiere ich die sehr gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen und dass wir gemeinsam alle Probleme lösen konnten und weiter lösen werden.

 

Was bedeutet „Genossenschaft“ für Sie?

 

Wir bieten verlässliche Ansprechpartner, ob im Büro oder direkt in den Wohnanlagen durch unsere Hauswarte. Somit können wir bei Fragen oder Mängeln schnell reagieren und helfen. Wir bieten auch Unterstützung in Notfällen, z. B. in Form von Umsetzwohnungen und Umzugshilfen bei Großbaumaßnahmen, und haben Gästewohnungen und Gemeinschaftsräume für gemeinsame Zeit mit den Nachbarn im Angebot. Das Wohl der Mitglieder steht für uns immer im Vordergrund. Nicht nur die bbg, sondern alle Wohnungsbaugenossenschaften sind wichtig für Berlin, da wir langfristig bezahlbaren Wohnraum in gut gepflegten Wirtschaftseinheiten anbieten, ohne die Gefahr einer Eigenbedarfskündigung.

 

Sie arbeiten im Technischen Bestandsmanagement. Welche Rolle spielt Ihre Arbeit im großen Ganzen der bbg?

 

Ich bin seit 17 Jahren bei der bbg und mein Arbeitsbereich hat sich im Laufe der Zeit an die Anforderungen der Technik und der Politik angepasst. Den Großteil der Arbeitszeit bin ich in unserer Zentrale im Lorenzweg und bin für mehrere Bereiche verantwortlich. Für besondere Projekte genieße ich es aber auch, dass ich in die Wirtschaftseinheiten fahren kann, um dort tätig zu sein. Ich bin die Ansprechpartnerin für die Bestellung von Schlüsseln und Zylindern und statte die Wirtschaftseinheiten seit nunmehr drei Jahren nach und nach mit einer digitalen Schließanlage aus. Wir gehen mit der Zeit und sind damit umweltbewusst und nachhaltig. Davon profitieren nicht nur unsere Mitglieder in finanzieller Hinsicht, sondern auch die Mitarbeiter der bbg, da diese irgendwann nur noch einen Schlüssel für alle Wirtschaftseinheiten haben werden. Ich bin unter anderem zuständig für die Kontrolle der Bürgschaften, die ich mittlerweile auch digital bearbeiten kann. Somit wird Papier, Zeit und Geld eingespart. Zudem bin ich für die Trinkwasserbeprobungen in Bezug auf Legionellen zuständig. Dann müssen auch noch die Spielplätze regelmäßig gewartet und gereinigt werden, damit auch unsere kleinsten Mitglieder das Leben in einer Genossenschaft genießen können. Die Organisation geht auch über meinen Tisch.

 

Und ich organisiere zweimal im Jahr die Firmenläufe am Brandenburger Tor und im Olympiastadion, bei dem sowohl unsere Mitglieder

 

 

als auch unsere Kolleginnen und Kollegen mitlaufen können. Es ist für alle Teilnehmenden ein tolles Event und ein großartiges Erlebnis. Dafür lohnt es sich, das zu organisieren.

als auch unsere Kolleginnen und Kollegen mitlaufen können. Es ist für alle Teilnehmenden ein tolles Event und ein großartiges Erlebnis. Dafür lohnt es sich, das zu organisieren.

 

Wenn Sie an die Mitglieder denken: Wann wird für Sie spürbar, was eine Genossenschaft im Alltag bedeutet?

 

Die Kolleginnen und Kollegen, sowohl in der Zentrale als auch unsere Hauswarte vor Ort, sind jederzeit zu erreichen und Ansprechpartner. Man sieht das Vertrauen zur bbg, wenn ein Mitglied auf einmal ein Kollege wird oder aber auch, wenn ein Kollege in unseren Bestand zieht. Der Kontakt zu unseren Mitgliedern ist intensiver, da es unsere eigenen Mitglieder sind. Es gibt Mitglieder, die schon ihr Leben lang bei uns wohnen. Manchmal hat man das Glück, dass man sich kurz Zeit für ein Telefonat nehmen kann und sich ihre Lebensgeschichte anhören kann. Man baut dann eine persönliche Beziehung zu ihnen auf, auch wenn man sie noch nie gesehen hat. Und wenn dieses Mitglied uns dann verlässt, merkt man, wie traurig man darüber ist.

 

Man erkennt, dass sich unsere Mitglieder bei uns wohlfühlen, wenn sie unbedingt innerhalb der bbg umziehen und uns nicht verlassen wollen. Das gibt einem das Gefühl, dass man als Genossenschaft, aber vor allem auch als Mitarbeiter, alles richtig macht.

 

Wir arbeiten für unsere eigenen Bestände und daher geben wir uns nochmal mehr Mühe, alles für unsere Mitglieder so schön und angenehm wie möglich zu machen. Wir haben einen festen Pool von Firmen, mit denen wir vertrauensvoll und teilweise schon seit mehreren Jahren sehr gut zusammenarbeiten. Wir können uns auf unsere Firmen verlassen, die im Notfall schnell helfen.

 

„140 Jahre bbg“ wird über „140 gute Taten“ erzählt. Was steckt für Sie in dieser Idee?

 

Die bbg kann nochmal geballt zeigen, was sie kann und macht und auch noch hinter den Kulissen bewegt und wo sie sich engagiert. Das bekommt man als Mitglied ja auch nicht immer so mit. Es ist auch eine Möglichkeit, für teilweise langjährige Mitglieder, den noch Neuen zu zeigen, wie man Genossenschaft lebt und wie man sich in den eigenen Wirtschaftseinheiten einbringen und engagieren kann. Sie leben das Genossenschaftliche und sind somit die Vorbilder. Durch dieses Engagement und die gemeinsamen Zeiten, sind schon viele Freundschaften entstanden. Somit wird Vertrauen aufgebaut und man hilft sich untereinander.

 

Was braucht es aus Ihrer Sicht, damit die bbg auch in Zukunft gut funktioniert?

 

Wir müssen weiterhin verantwortungsbewusst mit den Ressourcen und dem Vertrauen, dass die Mitglieder in uns setzen, umgehen. Dass bedeutet, dass wir gute Entscheidungen im Sinne der Mitglieder treffen müssen, damit diese sich weiterhin bei uns wohlfühlen. Die Entscheidungen müssen aber auch so gut durchdacht sein, dass die bbg noch viele Jahre existieren kann.

 

Zudem sind engagierte Mitarbeiter wichtig, um die Arbeit und die Projekte umzusetzen. Teamgeist, Mut, Entwicklung, Respekt, Vertrauen und Achtsamkeit sind die Werte, die von allen Ebenen der Mitarbeiter gelebt werden müssen, damit wir weiterhin gut und gerne zur Arbeit kommen.

 

Die bbg muss offen sein für neue Themen im Bereich der Weiterentwicklung am Arbeitsplatz, z.B. Digitalisierung, Ausstattung der Arbeitsplätze zum Wohle der Mitarbeiter und bei den Großprojekten, in Bezug auf umweltbewusstes Bauen.

 

Was wünschen Sie der bbg für die nächsten 140 Jahre?

 

Ich wünsche der bbg weiterhin glückliche und zufriedene Mitglieder. Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit viel Herzblut bei der Arbeit sind und den genossenschaftlichen Gedanken weitertragen. Dass gute Entscheidungen für die Mitarbeitenden und für die Mitglieder getroffen werden.

 

Ich wünsche mir, dass der Wohnraum in Genossenschaften weiterhin bezahlbar bleibt und der genossenschaftliche Gedanke auch an die nächsten Generationen weitergegeben wird. Es wäre gut, wenn die Politik sich mehr mit Genossenschaften in Verbindung setzen und auseinandersetzen würde, um zu sehen und zu verstehen, wie wir funktionieren und wirtschaften, um uns das Leben und Arbeiten leichter zu machen. Denn viele politische Entscheidungen sind größtenteils für Großinvestoren gemacht, die einfach nur Profit machen wollen, aber keinen bezahlbaren Wohnraum schaffen wollen, den sich Jedermann leisten kann. Und darunter leiden die Genossenschaften, die ein ganzes anderes Ziel verfolgen.

 
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Verlässlich seit 1886

Im Gespräch mit Manfred Siering, Aufsichtsratsvorsitzender

Seit 1987 wohnen wir bei der bbg. Am Anfang steht eine Wohnung. Bezahlbar, gut, verlässlich. Alles Weitere versteht man erst mit der Zeit. Dass jemand da ist, wenn etwas nicht funktioniert. Dass sich gekümmert wird. Dass man nicht allein bleibt mit einem Problem. Im Vergleich zu anderen Vermietern merkt man schnell, was eine Genossenschaft ausmacht.

 

Irgendwann wächst daraus mehr als nur ein Wohnverhältnis. Es entsteht ein persönlicher Bezug. Und der Wunsch, etwas zurückzugeben. Dazu kommt die eigene berufliche Erfahrung. Angefangen als Kfz-Mechaniker, über den Kfz-Meister hin zum Geschäftsführer durfte ich viele Bereiche eines Autohauses erleben. Um dieses Wissen nutzbringend für die bbg einbringen zu können, ließ ich mich in die Vertreterversammlung und später in den Aufsichtsrat wählen und bin in die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden gekommen.

 

 

Wenn ich die bbg mit einem Fahrzeug vergleichen müsste, dann wäre es definitiv ein Käfer. Stabil. Verlässlich. Immer einsatzbereit. Er läuft einfach.

 

Und Verlässlichkeit ist tatsächlich immer das Erste, was mir einfällt, wenn ich an die bbg denke. Natürlich läuft nicht immer alles glatt. Wo Menschen arbeiten, entstehen Situationen, 

auf die man reagieren muss. Trotzdem bleibt die bbg konstant. Sonst würde sie heute nicht auf 140 Jahre zurückblicken.

 

In der täglichen Arbeit kann man ganz gut sehen, worum es bei der bbg geht. Die Mitglieder stehen bei uns im Mittelpunkt. Entscheidungen werden langfristig gedacht. Wenn eine Wohnung beispielsweise nach vielen Jahren frei wird, wird sie grundlegend saniert, sodass die nächsten Mitglieder dort wieder lange leben können.

 

Auch in der Stadt übernehmen Genossenschaften eine wichtige Rolle. Und da ist die Verlässlichkeit und Planbarkeit das, was die bbg zu einem sehr guten Partner macht. Die bbg ist Teil der Quartiere, kein anonymer Akteur.

 

Ein Moment ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Ein Rohrbruch im Winter, direkt im Dachbereich unserer Dachgeschosswohnung. Der Dachdecker musste über unsere Wohnung aufs Dach. Kaum waren die ersten Ziegel angehoben, zeigte sich der Schaden. Wasser lief bereits über den Kronleuchter in die Wohnung unter uns. Innerhalb kürzester Zeit standen Nachbarn, der Hauswart und Dienstleister zusammen. Alle packten an. Schüsseln, Möbel rücken, alles wurde organisiert und gemacht. Niemand hat lange diskutiert. Ärmel hoch und los. Das ist bbg.

 

140 Jahre bbg verbinde ich mit einem Satz aus der Gründungszeit: „Außerdem liegt es im Interesse der Genossenschafter, selbst gut und durabel zu bauen.“ Dieser Gedanke vom Baumeister Gabriel Wohlgemuth, einem der Gründer der bbg aus dem Jahr 1886, gilt bis heute. Dass so etwas über Generationen hinweg trägt, sagt viel aus.

 

Für die Zukunft bleibt entscheidend, diesen Anspruch zu bewahren und gleichzeitig offen für neue Anforderungen zu sein. Die Welt verändert sich. Die bbg entwickelt sich weiter, weil sie schon immer innovativ war.

 

Und wenn mich jemand fragt, was die bbg ist, dann reicht ein Satz nicht aus. Man muss es erleben.

 
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Das Herz am richtigen Fleck behalten

Im Gespräch mit Verena Thormeyer, Abteilungsleiterin Energiewende/Projekte bei der bbg Berliner Baugenossenschaft

Genossenschaft bedeutet für mich gemeinsames Handeln. Verantwortung wird geteilt, Entscheidungen werden gemeinsam getragen. Und es entsteht ein anderes Verständnis von Wohnen. Ich habe mich damals bewusst für eine Genossenschaft entschie-den, weil sie nicht auf kurzfristigen Profit ausgerichtet ist. Es geht darum, dass man langfristig gut und bezahlbar wohnen kann. Die bbg im Speziellen kannte ich schon aus meinem beruflichen Umfeld. Deshalb war für mich klar: Wenn Genossenschaft, dann diese.

 

 

Im Alltag merkt man, dass unsere Genossenschaft keine Idee auf Papier ist. Es zeigt sich im Um-
gang miteinander, in der Art, wie Entscheidungen getroffen werden und wie selbstverständlich der Blick auf die Gemeinschaft ist. Das prägt auch meine Arbeit. Die Themen sind vielfältig und laufen oft parallel. Es geht nicht nur um Bauprojekte oder die Energiewende. Es geht immer um die Mitglieder. Was bedeutet eine Maßnahme konkret für den Alltag? Wie stark greifen wir in die Wohnung ein? Wie begleiten wir diesen Prozess so, dass er für die Menschen gut umsetzbar bleibt?

 

Gerade bei Baumaßnahmen entstehen viele Fragen. Wie organisiere ich das? Was passiert mit
meinen Sachen? Muss ich meine Wohnung verlassen? Für solche Situationen braucht es Lösungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern auch menschlich passen. Ausweichwohnungen, klare Kommunikation und individuelle Abstimmungen gehören deshalb selbstverständlich dazu. Manchmal eröffnen sich daraus auch neue Perspektiven auf andere Wohnformen. Wichtig ist, sensibel mit diesen Themen umzugehen.

Gerade Wohnungsbaugenossenschaften stehen vor enormen Aufgaben. Sie wollen investieren und sie müssen investieren. Gleichzeitig stoßen sie an klare Grenzen. Technische Standards, Klimavorgaben und gesetzliche Sanierungspflichten sind extrem kostenintensiv. Mehr als die Hälfte des Bestands stammt aus der Zeit vor 1930. Diese Gebäude müssen modernisiert werden und das verursacht hohe Kosten.

 

Die Energiewende begegnet mir dabei ganz konkret in laufenden Projekten. Wir schauen, wie wir Schritt für Schritt weg vom Gas kommen und alternative Lösungen für Wärme und Warmwasser entwickeln. Dabei ist wichtig zu betonen, dass es keine allgemeingültige Lösung für alles gibt. Jede Wohnanlage bringt ihre eigenen Voraussetzungen mit, auf die man individuell eingehen muss. Fernwärme ist nicht überall verfügbar, die Stromkapazitäten sind unterschiedlich. Deshalb prüfen wir jedes Objekt einzeln und suchen nach Lösungen, die technisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig sind.

 

Wenn ich durch eine Wohnanlage gehe, laufen diese Überlegungen automatisch mit. Details spielen eine große Rolle. Oft entscheidet ein einzelner Aspekt darüber, ob ein Ansatz funktioniert oder neu gedacht werden muss. Diese Genauigkeit ist wichtig, gerade bei komplexen Themen.

 

Dass sich der Aufwand lohnt, zeigt sich genau dort, wo Lösungen funktionieren und für die Mit-
glieder tragfähig sind. Wenn Gebäude zukunftsfähig werden und gleichzeitig der Alltag für die Menschen im Blick bleibt.

 

140 Jahre bbg bedeuten für mich vor allem Respekt. Eine so lange Geschichte zeigt, dass hier Verantwortung übernommen wurde und weiterhin übernommen wird. Gleichzeitig sehe ich, dass sich die bbg immer wieder weiterentwickelt, neue Themen aufgreift und offen für Veränderungen bleibt.

 

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass genau das erhalten bleibt. Dass wir uns realistische Ziele setzen und auch akzeptieren, dass nicht jeder Schritt sofort gelingt. Manchmal geht es in Etappen voran. Entscheidend ist, dass wir dranbleiben und unsere Haltung bewahren. Dass wir miteinander Lösungen finden, auch wenn etwas mal nicht auf Anhieb funktioniert. Diese Kultur macht für mich die bbg aus.

 
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140 Jahre voller Einsatz: Das Team der bbg Berliner Baugenossenschaft

Ja, es ist so weit. Die letzte gute Tat dieser Initiative. Eine Initiative, die uns über anderthalb Jahre begleitet hat. Und gleichzeitig eine, die hier nicht endet.

Warum wir das so klar sagen können, hat mit den Menschen zu tun, die diese Genossenschaft seit 1886 tragen. Den Mitarbeitenden der bbg.

 

Seit 140 Jahren bilden sie das Rückgrat der bbg Berliner Baugenossenschaft. Sie sind für die Mitglieder da. Sie organisieren, verwalten, planen, reparieren. Sie bringen Ideen ein und nehmen Ideen auf.  Sie sorgen dafür, dass die bbg verlässlich funktioniert und als Genossenschaft handlungsfähig und unabhängig bleibt.

 

Mit der guten Tat 140 richten wir den Blick genau auf sie.

 

Diese letzte gute Tat gehört den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der bbg. Als Zeichen der Anerkennung. Für ihren Einsatz. Für ihre Verlässlichkeit. Für alles, was sie Tag für Tag bewegen.

 

Vielen Dank. 

Und auf die nächsten 140 Jahre!

 
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Gut geteilt: 1.886 EUR für Projekte, die eine Geschichte von 1886 weiterschreiben

Mit dem bbg Aktiv-Fonds stellt die Genossenschaft Mittel für Projekte aus der Mitgliedschaft bereit. Im Fokus stehen Vorhaben, die das gemeinschaftliche Leben in den Wohnanlagen und Wohngebieten der bbg konkret weiterentwickeln.

Gefördert werden Initiativen rund um gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen und Anlagen ebenso wie kulturelle, ökologische oder soziale Projekte. Voraussetzung ist, dass sie sich an mehrere Mitglieder richten und vor Ort wirksam werden.

 

 

Für ein Jahr stehen insgesamt 18.860 EUR zur Verfügung. Einzelne Projekte können mit bis zu 1.886 EUR gefördert werden. Die Förderhöhe greift bewusst das Gründungsjahr 1886 auf und verankert den Fonds in der Geschichte der Genossenschaft.

Der Fonds startet am 1. Oktober 2026 und ist zunächst bis zum 30. September 2030 angelegt. Nach dem ersten Jahr wird geprüft, wie er angenommen wird und wie es weitergeht.

 

 

Über die Vergabe entscheidet ein Ausschuss aus fünf bis sieben Mitgliedern aus verschiedenen Wohnstandorten, begleitet durch die bbg. Anträge werden von mindestens zwei Mitgliedern gestellt.

 

 

Einzelinteressen sind ausgeschlossen. Entscheidend ist der Nutzen für die Gemeinschaft vor Ort.

 
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Wir werden 140 Jahre alt!

Am Samstag, 09. Mai sind alle Mitglieder herzlich zu unserem Jubiläumsfest eingeladen. Draußen, im Frühling. Mit all den Menschen, die unsere bbg ausmachen.

🟠 Kulinarische Vielfalt an Foodtrucks – von herzhaft bis international
🟠 Süße Köstlichkeiten wie Waffeln, Eis und Kuchen
🟠 Erfrischende und warme Getränke, mit und ohne Alkohol
🟠 ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm
🟠 Moderator ist Philipp Hageni (bekannt u.a.
aus dem SAT 1 Frühstücksfernsehen)
🟠 ein fröhliches Kinderprogramm mit Hüpfburg und Kinderschminken
🟠 spannende Einblicke und Mitmachaktionen rund um die Genossenschaft
🟠 Walk Act / Bühnenstück mit Herr Stinknich
🟠 ein fröhliches Kinderprogramm mit Hüpfburg und Kinderschminken
… und vor allem: viel Raum für Gespräche, Begegnungen und gemeinsame Momente

 

Der Eintritt ist frei und Mitglieder erhalten Verzehrgutscheine.

Wann?
🗓 Samstag, 09. Mai 2026
⏰ 14:00 bis 20:00 Uhr
Wo?
📍 Invalidenstr. 53,10557 Berlin /Europacity Vibes am Hauptbahnhof
Kommt vorbei. Wir freuen uns auf euch!

 
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60.000 Bienen am Kamenzer Damm. Und ein Unternehmen, das ihnen Raum gibt.

Die Sandvoss Pumpen-Center GmbH, auch bekannt als SAVO, kümmert sich eigentlich um Pumpen für Trink-, Heizungs- und Abwasseranlagen. Technik, die läuft. Im besten Fall unsichtbar.

Und dann gibt es dieses Projekt, das richtig summt:
800 Quadratmeter Wildblumenwiese auf dem eigenen Gelände in Lankwitz, auf dem SAVO seit 2019 eine Blumenwiese mit Bienenstöcken angelegt hat. So wird die Biodiversität vor Ort unterstützt, die auch jedes Jahr ein paar Kilo hausgemachten Honig bringt. Und: Mit den fleißigen Bienen arbeitet sich’s besser!

Dirk Sandvoss, geschäftsführender Gesellschafter, sagt dazu:
„Die Verkehrsflächen unseres Firmengeländes sind zwangsläufig auch versiegelt. Wir wollten mit dieser Wiese und unseren Honigbienen der Natur und den Menschen in der Umgebung etwas zurückgeben. Es ist eine wahre Freude an der Wiese zu sitzen und das Summen und Treiben zu beobachten. Viele Anwohner sind sogar in den Betrieb gekommen und haben sich für diesen Anblick bedankt. Das hat uns natürlich besonders gefreut.“

 

 

 
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Wenn ein Bienenstock nach Bergamotte riecht

Bienenstöcke riechen manchmal nach Limette und Bergamotte. Bienen tragen Pollenhöschen. Und am Brummen kann man hören, wie es einem Volk geht. Was als Gespräch über ein Ehrenamt begann, wurde schnell zu einer kleinen Reise in die faszinierende Welt der Bienen.

Seit fünf Jahren betreut Angela Straube gemeinsam mit Renate Schaffernicht die Bienen in Mariendorf. Die Verbindung zu den Tieren begleitet sie schon lange, denn bereits ihr Vater hielt Bienen. Nach einem Imkerkurs, den die bbg angeboten hatte, entschied sie sich schließlich, selbst aktiv zu werden.

 

Heute kümmert sie sich gemeinsam mit ihrer Kollegin um die Bienenvölker und hat dabei vieles gelernt. Besonders faszinierend findet sie, dass jedes Volk seinen eigenen Charakter hat. Für Angela sind Bienen Teil eines großen Organismus und gleichzeitig kleine Wildtiere mit ganz eigener Dynamik.

 

Im Gespräch ging es schnell um weit mehr als Honig. Wir lernten etwas über Wegsucherinnen,

Sammlerinnen und Putzerinnen, über Propolis, Gelee Royal und die berühmten Pollenhöschen, mit denen die Bienen zurück in den Stock fliegen.

 

Besonders beeindruckt hat uns, mit welcher Aufmerksamkeit Angela ihre Völker beobachtet. Am Brummen könne sie oft schon hören, „wie die Bienen drauf sind“, erzählt sie. Mit viel Engagement probiert sie außerdem natürliche Verfahren aus, um Milben zu bekämpfen und die Gesundheit der Völker zu unterstützen.

 

 

Die Betreuung der Bienen erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Stadtbienen e. V.

Und wer selbst Lust bekommen hat, sich für Bienen zu engagieren: Für die Tulpenstraße werden noch Ehrenamtliche gesucht.

 

 

 
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Kunst zieht ein am Mariendorfer Damm: Denis Leo Hegic Projects

Zum Gallery Weekend Berlin eröffnet am Mariendorfer Damm 12 ein neuer Ort für zeitgenössische Kunst, internationale Positionen und offene Begegnungen in der Nachbarschaft: Denis Leo Hegic Projects startet mit der Ausstellung „ZEITGENOSSENSCHAFT“.

Die Ausstellung bringt Künstler aus unterschiedlichen Ländern, Kontexten und künstlerischen Richtungen zusammen. Verschiedene Perspektiven, Bildsprachen und Ideen treffen hier aufeinander und formen eine gemeinsame Ausstellung.

 

Der Titel „ZEITGENOSSENSCHAFT“ greift genau diesen Gedanken auf: ein kollektives Schaffen und Erleben, das an das genossenschaftliche Prinzip erinnert und unterschiedliche Menschen miteinander verbindet.

 

Die Eröffnung findet im Rahmen des Gallery Weekend Berlin am Freitag, 01. Mai, um 19 Uhr statt. Am 02. und 03. Mai ist die Ausstellung jeweils von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Anschließend bis zum 30. Mai werktags von 17 bis 19 Uhr.

 

 

📍 Denis Leo Hegic Projects
Mariendorfer Damm 12
12109 Berlin

 

 

Begleitend zur Ausstellung werden verschiedene kostenfreie Workshops für Kinder, Erwachsene und Nachbarn angeboten. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Website der Galerie.

Wir sagen: Willkommen in der Nachbarschaft!

 

 

 
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Dieser Schlüssel kann mehr

Von außen sieht er aus wie ein ganz normaler Schlüssel. Dahinter steckt allerdings ein digitales System, das den Alltag für Mitglieder, Hausmeister, Pflegedienste und Handwerker deutlich einfacher machen kann.

Die bbg setzt bei ihren Wohnanlagen auf digitale Schließanlagen von iLOQ. Das Besondere daran: Das System funktioniert ohne Batterien und ohne separaten Stromanschluss. Die notwendige Energie entsteht direkt beim Einführen des Schlüssels.

 

Im Alltag bringt das viele Vorteile. Geht ein Schlüssel verloren, muss nicht mehr die komplette Schließanlage ausgetauscht werden. Der Schlüssel wird einfach digital gesperrt und bei Bedarf schnell ersetzt. Neue Schlüssel können oft noch am selben Werktag programmiert werden.

 

uch Zugänge lassen sich flexibler steuern. Gemeinschaftsräume, Technikbereiche oder

Abestimmte Türen können zeitlich begrenzt freigegeben werden, etwa für Handwerker oder Pflegedienste.

 

 

Dabei bleibt der Datenschutz gewährleistet: Persönliche Informationen werden im System nicht gespeichert.

 

 

Und genau das macht den Unterschied. Denn der Schlüssel sieht zwar unscheinbar aus, kann inzwischen aber deutlich mehr, als man ihm ansieht.