2025 bei der bbg: Viel gemacht, viel erlebt
2025 war ein Jahr, in dem viel passiert ist. In unseren Wohnanlagen, in Projekten, in Gesprächen. Ein Jahr mit Entscheidungen, mit Arbeit im Hintergrund und mit Momenten, die wir geplant haben und mit denjenigen, die man nicht planen kann, die aber trotzdem bleiben.

Mit unserer Initiative „140 Jahre bbg. 140 gute Taten.“ haben wir gesehen, wie viel entsteht, wenn Mitglieder Verantwortung übernehmen, Ideen teilen und Dinge einfach machen.

Kleine Gesten, große Hilfen, gemeinsames Anpacken: Wir haben miterlebt, wie Gemeinschaft und Genossenschaft im Alltag funktioniert.

Danke an alle Mitglieder, Hauswarte, Ehrenamtlichen, Partner und Kolleginnen und Kollegen, die dieses Jahr mitgestaltet haben.

Danke für Vertrauen, Geduld, Mut, Achtsamkeit, Engagement und für das Miteinander im Alltag.

2025 geht zu Ende. Ein Jahr voller Momente, die bleiben und wertvoll sind.

Letzte Adventstür: Weihnachten in der Genossenschaft
In den Innenhöfen, vor den Häusern und entlang der Wege stehen Weihnachtsbäume. Geschmückt von Mitgliedern, Hauswarten, Dienstleistern und Baumpflegern. Manche klassisch, andere individueller. Alle mitten im Alltag unserer Genossenschaft.
Mit der letzten Adventstür endet die diesjährige Adventszeit. Hinter uns liegen Tage mit Begegnungen, Mitgliederfesten, gemeinsamer Organisation und vielen guten Momenten. Weihnachtsbäume wurden aufgebaut, geschmückt und gepflegt. Orte, die im Laufe des Jahres funktional Grün und Schatten spenden, haben in den letzten Wochen eine leuchtende Seite gezeigt.








Zum Abschluss sagen wir Danke für Engagement, Zusammenarbeit und die vielen guten Taten im Jahr 2025.
Wir wünschen allen Mitgliedern, Mitarbeitenden, Freunden, Partnern und allen, die uns begleiten, frohe Weihnachten und eine gute Zeit miteinander und füreinander.
Gut, nicht allein zu sein: Nachbarschaftliche Unterstützung im Treppenhaus
Uns hat diese Geschichte erreicht. Und sie beginnt mit zwei Einkaufstaschen, einem Sixpack Wasser und einem Rollator vor einem Fahrstuhl, der genau dann nicht wollte.
Vor der Tür: zwei große Taschen, ein ganze Packung Wasser, ein Rollator, dazu eine fast 90-jährige Mutter. Fünfter Stock. Die Hotline macht schnell klar: Heute geht es nicht „mal eben“.
Dann passiert das, was man nicht planen kann. Ein junger Nachbar kommt vorbei, auf dem Weg zu seinem Vater im siebten. Er bleibt stehen, hört kurz zu, geht hoch und steht wenig später mit seinem Vater wieder unten. Der Vorschlag ist simpel: Wir bringen sie zusammen hoch. Der Vater nimmt den Rollator, damit Pausen möglich sind. Eine weitere Nachbarin bekommt es mit und trägt die Taschen schon mal nach oben.
Ein paar Minuten später ist der fünfte Stock geschafft. Erschöpft, klar. Aber auch ein bisschen stolz.
Danke an alle, die in so einem Moment nicht weitergehen, sondern kurz mitgehen!

Gut warm geworden: Mitglieder organisieren ein Winterfest in Reinickendorf
In der Berenhorststraße in Reinickendorf organisierten Mitglieder und Hauswarte ein Winterfest im Hof. Bänke und Tische wurden aufgebaut, Getränke vorbereitet und Essen mitgebracht. Ein Treffen im eigenen Wohnumfeld, selbst organisiert und gemeinsam gefeiert.
In der Berenhorststraße haben Hauswarte und Mitglieder ein Winterfest organisiert. Im Hof wurden Tische und Bänke aufgestellt, Getränke vorbereitet und ein Grill aufgebaut.


Essen kam von den Nachbarn, Mitgliedern und Hauswarten, viele halfen beim Auf- und Abbau mit. Es war ein Treffen im direkten Wohnumfeld, entstanden aus Initiative vor Ort.
Danke an alle, die organisiert, vorbereitet und unterstützt haben!
Der Baum und seine Eigenheiten
Rund um den Weihnachtsbaum gibt es viele Traditionen. Manche wirken vertraut, andere überraschen. Ein kurzer Blick auf die Eigenheiten, die sich bis heute halten und an anderen Orten ganz anders aussehen.
In vielen Familien beginnt es klassisch. Äpfel, Nüsse, Datteln, Papierblumen und Süßigkeiten prägten früher den Baumschmuck. Ein Teil davon lebt weiter, zum Beispiel wenn Zuckerstangen oder Schokolade erst am Heiligabend gegessen werden.
In anderen Ländern haben sich eigene Bräuche entwickelt. In den USA wird eine Gurke im Baum versteckt. In der Ukraine gelten feine, glitzernde Spinnennetze als Glücksbringer. In Dänemark wird am Heiligabend um den Baum getanzt und gesungen. In Teilen Osteuropas hing der Weihnachtsbaum früher sogar kopfüber, meist aus Platzgründen oder als handwerkliche Tradition.
Die Formen unterscheiden sich, der Kern bleibt gleich. Der Baum wird zum Treffpunkt. Menschen kommen zusammen, feiern, sprechen miteinander und teilen den Abend. Das macht Weihnachtsbäume aus, mehr als ihr Schmuck.
Wir wünschen einen schönen vierten Advent!

Austausch mit der Branche: Einblicke aus der Praxis mit bbg-Vorstand Jens Kahl
In den vergangenen Wochen war unser Vorstand Jens Kahl bei zwei Fachformaten der Wohnungswirtschaft dabei. Im Mittelpunkt standen Fragen, die viele Wohnungsunternehmen aktuell beschäftigen: Daten, Prozesse, Schnittstellen und dauerhaft tragfähige Strategien.
Beim digiWoh Online-Erfahrungsaustausch ging es gemeinsam mit Johannes Maier (CalCon) um den Weg vom Excel-Chaos zur strukturierten Portfolioplanung. Diskutiert wurden Datenqualität, Datenerfassung, Schnittstellen zu Bestandssystemen und die Rolle einheitlicher Bewertungslogiken für belastbare Entscheidungen.


Bei LEG & Friends in der Gewobag sprach Jens Kahl mit Karsten Mitzinger und Alexander Iliev über langfristige Effekte smarter Lösungen für die Dekarbonisierung. Der Fokus lag auf Technologien und Strategien, die Orientierung geben sollen und nicht nur kurzfristig wirken.
Beide Formate zeigten, wie wertvoll offener Austausch sein kann. Praxis teilen, voneinander lernen und Lösungen weiterentwickeln, gemeinsam mit Fachleuten und der Branche.
Weihnachten im Endspurt: Post und Verpackungen
Damit die Weihnachtspost rechtzeitig ankommt, sollte man die Posttermine beachten. Hier die wichtigsten Daten und ein paar zusätzliche Hinweise, wie man Geschenke umweltfreundlich verpacken kann.
Wer möchte, dass Weihnachtspost pünktlich ankommt, sollte sie bis 20. Dezember verschicken. Für Express-Sendungen gilt der 22. Dezember als spätester Termin für eine Zustellung vor Weihnachten.

Übrigens: Bei der Verpackung lohnt es sich, umweltfreundlich zu denken. Kartons können mehrfach genutzt werden, Papier funktioniert in vielen Fällen besser als Plastik, und Füllmaterial lässt sich einfach reduzieren. So entsteht weniger Abfall und das Ganze bleibt ressourcenschonender.

Ein Dank gilt allen Zustellerinnen und Zustellern, die in dieser Zeit viel leisten und dafür sorgen, dass Weihnachtspost zuverlässig ankommt.
Genossenschaften für Malawi: Gute Tat Nummer 100
Mit der 100. guten Tat erreicht unsere Initiative „140 Jahre bbg. 140 gute Taten“ einen markanten Punkt. Der Blick geht über den eigenen Alltag hinaus. Verantwortung endet nicht an der Haustür. Sie kann auch an anderen Orten wirken.
Die Initiative „Genossenschaften für Malawi“ von DESWOS unterstützt die erste Wohnungsgenossenschaft, die je in Malawi gegründet wurde: die Tamanga Housing Cooperative. Sie arbeitet an der Verbesserung von Wohnraum, am Zugang zu sauberem Wasser und am Aufbau lokaler Strukturen. Grundlage ist das genossenschaftliche Prinzip, das auch bei uns gilt: gemeinsam handeln, langfristig wirken.

Die bbg Berliner Baugenossenschaft spendet 2025 Euro an das Projekt direkt vor Ort. Diese Spende steht für sich. Beträge, die zusätzlich über Mitglieder zusammenkommen, fließen ebenfalls nach Malawi und werden direkt dort eingesetzt.

Wer sich informieren oder spenden möchte, findet weitere Hinweise über folgenden Link in unserer Profilbeschreibung. Dort steht, wie das Projekt in Malawi arbeitet, welche Strukturen vor Ort aufgebaut werden und wie Unterstützung konkret ankommt.

Gute Tat Nummer 100 ist erreicht. Ein Schritt, der zeigt, wohin genossenschaftliches Handeln reichen kann!

Gut geteilt schmeckt besser:
Goldgelbe Mandel-Citronelli aus dem Machon-Eck
Im Gemeinschaftsraum Machon-Eck in Mariendorf liegt ein Rezept, das weitergegeben wird. Heute landet es hier, für alle, die es selbst ausprobieren möchten. Übrigens, die fertigen Kekse von heute werden an eine Demenz-WG in Tempelhof gespendet und stehen auch unseren Hauswarten beim Weihnachtsfrühstück zur Verfügung.

Goldgelbe Mandel-Citronelli
Menge ca. 75 Stück
Zutaten
250 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
230 g Zucker
3 Päckchen Vanillezucker
Schale von 1 Bio-Zitrone
200 g kalte Butter
200 g Lemoncurd
Zubereitung
Trockene Zutaten mischen. Butter einkneten. Teig zu Rollen formen und kalt stellen.
In Scheiben schneiden, leicht formen, eine Mulde eindrücken, Lemoncurd einfüllen.
Bei 180 °C etwa 10–12 Minuten backen.
Noch warm in Zucker und Vanillezucker wenden und auskühlen lassen.
Guten Appetit!
Versteckte Kunst: Historisches Deckengemälde im Ilsenhof freigelegt
In unserer Wohnanlage Ilsenhof in Neukölln kam während der Reparatur eines Wasserschadens etwas Unerwartetes zum Vorschein: ein handgemaltes Deckengemälde, das seit Jahrzehnten überstrichen war. Die Untersuchung ergab, dass das Medaillon aus dem Jahr 1912 stammt und in seiner Gestaltung Anklänge an den Jugendstil zeigt. Eine Restauratorin legte die Malerei behutsam frei.
Im Treppenhaus des Ilsenhofs wurde bei Arbeiten ein Deckengemälde entdeckt, das lange verborgen war. Feine Linien, ein reduzierter Farbauftrag, eine Technik, die in die frühe Bauzeit des Hauses passt. Das Bild befindet sich in einem Medaillonfeld und ordnet sich stilistisch der Zeit um das Jahr 1912 zu.
Die Freilegung erfolgte durch eine Restauratorin, die Schicht für Schicht alte Farbanstriche entfernte. So wurde sichtbar, was lange Zeit versteckt bliebt: ein gestalterisches Detail aus der Entstehungszeit des Gebäudes.
Jetzt ist das Deckengemälde wieder Teil des Treppenhauses. Eine kleine Entdeckung, die zeigt, wie viel Geschichte in unseren Beständen steckt.
