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Wenn ein Bienenstock nach Bergamotte riecht

Bienenstöcke riechen manchmal nach Limette und Bergamotte. Bienen tragen Pollenhöschen. Und am Brummen kann man hören, wie es einem Volk geht. Was als Gespräch über ein Ehrenamt begann, wurde schnell zu einer kleinen Reise in die faszinierende Welt der Bienen.

Seit fünf Jahren betreut Angela Straube gemeinsam mit Renate Schaffernicht die Bienen in Mariendorf. Die Verbindung zu den Tieren begleitet sie schon lange, denn bereits ihr Vater hielt Bienen. Nach einem Imkerkurs, den die bbg angeboten hatte, entschied sie sich schließlich, selbst aktiv zu werden.

 

Heute kümmert sie sich gemeinsam mit ihrer Kollegin um die Bienenvölker und hat dabei vieles gelernt. Besonders faszinierend findet sie, dass jedes Volk seinen eigenen Charakter hat. Für Angela sind Bienen Teil eines großen Organismus und gleichzeitig kleine Wildtiere mit ganz eigener Dynamik.

 

Im Gespräch ging es schnell um weit mehr als Honig. Wir lernten etwas über Wegsucherinnen,

Sammlerinnen und Putzerinnen, über Propolis, Gelee Royal und die berühmten Pollenhöschen, mit denen die Bienen zurück in den Stock fliegen.

 

Besonders beeindruckt hat uns, mit welcher Aufmerksamkeit Angela ihre Völker beobachtet. Am Brummen könne sie oft schon hören, „wie die Bienen drauf sind“, erzählt sie. Mit viel Engagement probiert sie außerdem natürliche Verfahren aus, um Milben zu bekämpfen und die Gesundheit der Völker zu unterstützen.

 

 

Die Betreuung der Bienen erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Stadtbienen e. V.

Und wer selbst Lust bekommen hat, sich für Bienen zu engagieren: Für die Tulpenstraße werden noch Ehrenamtliche gesucht.