Tassen hoch:
Ein kleiner Wintertipp für Wildvögel
Im Winter wird es für Wildvögel schnell schwierig. Ist der Boden gefroren oder verschneit, finden sie kaum noch Nahrung. Dann kann Füttern helfen – vorausgesetzt, es passiert richtig.
Sobald Frost oder Schnee einsetzen, wird Nahrung für Wildvögel knapp. Viele Körner liegen unter Schnee oder Eis und sind nicht mehr erreichbar. Genau dann kann Zufüttern sinnvoll sein. So entsteht ein kleines Winterbuffet für Vögel, ganz ohne spezielles Zubehör.

Wichtig ist dabei vor allem der Ort. Futter, das unten auf dem Boden steht, zieht schnell die falschen Gäste an. Futter, das hängt, bleibt den Vögeln vorbehalten. Eine einfache Lösung: alte Tassen mit Henkel, an einer Schnur aufgehängt. Praktisch, günstig und leicht gemacht.


Winterfutter selbst gemacht
Für die Mischung brauchen Sie:
🟠 150 g Sonnenblumenkerne
🟠 100 g grobe Haferflocken
🟠 100 g gehackte Hasel- oder Walnüsse
🟠 50 g getrocknete, ungeschwefelte Rosinen
🟠 ca. 250 g festes Kokosfett
🟠 Schnur, Schere
🟠 Tassen, kleine Äste
Die Tassen werden bis etwa einen Zentimeter unter dem Rand mit der trockenen Futtermischung gefüllt. Danach flüssiges Kokosfett dazugeben. Bevor alles fest wird, ein kleines Stöckchen als Sitzstange einsetzen. Nach dem Erkalten aufhängen – fertig.
Unsere Kolleginnen haben es ausprobiert. Die Tassen waren schnell entdeckt. Die Vögel auch zufrieden.

Ein Hinweis zum Schluss: Bitte nur bei Frost oder Schnee füttern, dann aber regelmäßig. Und keine Meisenknödel oder anderes Futter in Plastiknetzen verwenden – darin können sich Vögel leicht verletzen.