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Gut, nicht allein zu sein: Nachbarschaftliche Unterstützung im Treppenhaus

Uns hat diese Geschichte erreicht. Und sie beginnt mit zwei Einkaufstaschen, einem Sixpack Wasser und einem Rollator vor einem Fahrstuhl, der genau dann nicht wollte.

Vor der Tür: zwei große Taschen, ein ganze Packung Wasser, ein Rollator, dazu eine fast 90-jährige Mutter. Fünfter Stock. Die Hotline macht schnell klar: Heute geht es nicht „mal eben“.

 

Dann passiert das, was man nicht planen kann. Ein junger Nachbar kommt vorbei, auf dem Weg zu seinem Vater im siebten. Er bleibt stehen, hört kurz zu, geht hoch und steht wenig später mit seinem Vater wieder unten. Der Vorschlag ist simpel: Wir bringen sie zusammen hoch. Der Vater nimmt den Rollator, damit Pausen möglich sind. Eine weitere Nachbarin bekommt es mit und trägt die Taschen schon mal nach oben.

 

Ein paar Minuten später ist der fünfte Stock geschafft. Erschöpft, klar. Aber auch ein bisschen stolz.

 

Danke an alle, die in so einem Moment nicht weitergehen, sondern kurz mitgehen!