Eine gute Tat, die Wurzeln schlägt.
Was heute wie ein selbstverständlicher Teil des Hauses in der Schierkestraße wirkt, begann mit viel Arbeit, Ausdauer und einer guten Vorstellung davon, wie daraus ein Garten entstehen kann. Frau Roggendorf hat diesen Ort über Jahre gepflanzt, gepflegt und gedeihen lassen.
Was einmal eine einfache Grünfläche war, ist heute ein Nasch- und Kräutergarten, den viele aus der Nachbarschaft kennen. Möglich wurde das durch die Umgestaltung der Gartenanlage durch die bbg und durch das Engagement von Frau Roggendorf, die den Garten über Jahre gepflegt hat.

Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren und viele andere Pflanzen kamen hinzu. Sogar die Erde hat sie komplett ausgetauscht, damit alles gut wachsen kann. Transportiert wurde das Material mit dem berühmten „Rentnerporsche“. Auch als sie noch gearbeitet hat, gehörte der Garten fest zum Alltag von Frau Roggendorf. Früh am Morgen ging es los, bevor der Tag begann. Diese Hingabe sieht man dem Garten bis heute an.

Mit der Zeit hat sich der Garten verändert. Einige Pflanzen gingen, neue kamen dazu. Heute wachsen dort vor allem heimische und insektenfreundliche Arten. Besonders am Herzen liegen Frau Roggendorf die Bienenweide und die Erdhummeln, die hier einen geschützten Platz gefunden haben.

Der Einsatz hört nicht am Gartenzaun auf. Rund um mehrere Bäume auf der Straße hat sie zusätzliche Pflanzen gesetzt. Die Flächen sollen gepflegt aussehen und weniger Platz für Müll bieten. Nicht alle halten sich daran, aber Frau Roggendorf bleibt dran.

Inzwischen bekommt sie Unterstützung aus der Ilsenhof-Gemeinschaft. Der Garten ist zu einem Ort geworden, an dem Nachbarn ins Gespräch kommen, Kinder naschen dürfen und die Natur ihren Platz hat. Frau Roggendorf ist seit vielen Jahren Mitglied unserer Genossenschaft. Ihr Einsatz zeigt, was genossenschaftliches Miteinander bedeutet. Sich kümmern, Verantwortung übernehmen und dranbleiben. Dafür danken wir ihr sehr.
